Die Selektion der in freier Wildbahn lebenden Pferde ist eine Andere als die gezielte Selektion unter menschlichem Einfluß. Sicherlich gibt es dadurch Unterschiede in der Vererbung bestimmter Körpereigenschaften (Größe, Elegnanz, Farbe, Schnelligkeit usw.). Dennoch unterscheidet sich der anatomische Körper- und Hufaufbau eines Mustangs in keinster Weise von dem unserer Hauspferde, weil er eine Vermischung verschiedener Europäischer Rassen ist. Die Ersten Pferde Amerikas sind die im 17. Jahrhundert importierten Pferde der spanischen Eroberer. Diese und auch andere Arbeitspferde wurden zum Teil in die Freiheit entlassen, da sie entweder zu alt waren, oder aber durch die Technisierung der Landwirtschaft und des Bergbaus nicht mehr gebraucht wurden. Die Mischung aus edlen, kräftigen, und in der Größe so unterschiedlicher Rassen bestimmen bis heute das Erscheinungsbild des Mustangs und erklären seine körperlichen Unterschiede und die Farbenvielfalt.
Mustanghufe
Der Mustang... ...hat eine tägliche Streckenbewältigung von 40- bis 60 Meilen und mehr um seinen Wasser- und Nahrungsbedarf zu decken. Seine Wegstrecke ist sehr unwirtlich gestaltet, denn die Böden sind hart und oftmals sehr steinig. Der MUSTANGHUF wird dadurch bereits im Fohlenalter zu einem "LEISTUNGSORGAN" trainiert. Das Verhältnis zwischen Abrieb auf hartem Naturboden und dem Nachwachsen des Horns ist im Gleichgewicht. Der Mustanghuf ist dadurch ein runder, weiter Huf, mit gesunder Winkelung, guter Durchblutung und guter Stoßdämpfung. Der Mustanghuf ist daher frei von Huferkrankungen wie wir sie von unseren Hauspferden kennen, solange er nicht eingefangen wird und in Gefangenschaft leben muß.
Mustangs in Nevada
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